Druckloses Gießverfahren

HAWAMID PA 12G wird im Gegensatz zu PA 12E in einem drucklosen Gießverfahren hergestellt. Das dünnflüssige, heiße PA 12G wird in die Formen gegossen und verteilt sich frei fließend. Auch in die Form fixierte Metallteile wie Naben oder Wellen werden vollständig umflossen und eingebettet. Erst jetzt beginnt die Polymerisation. Ohne Zwangsorientierung und frei von Spannungen verknüpfen sich die 12er-Kohlenstoffringe zu langen Molekülketten und richten sich anschließend zu einem frei orientierten, kristallinen Gefüge aus – ein Grund für die hohe Maßhaltigkeit auch nach der spanenden Bearbeitung. Aufgrund dieser Fertigungsweise sind auch große Teile mit großen Sprüngen in der Wandungsdicke spannungsfrei herstellbar.

Befüllung einer Form mit dem heißen, dampfenden PA 12.
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